| Erstellungsjahr | 2023 |
|---|---|
| Maße | 40 B × 30 H × 2 T cm |
| Arten von Kunst | malerei |
| Stil | surrealismus |
| Genre | marinemalerei |
| Materialien | Acryl, Leinwand |
| Verpackungsart | Verpackung aus Karton |
Selena Sashinas „SEA CRABS“ ist nicht nur ein Gemälde, sondern ein Portal zu einer Unterwasserphantasie, die den Reiz des tiefen Blaus mit der Mystik des Surrealismus verbindet. Die farbigen Krabben, die das Gemälde symbolisieren, schweben inmitten einer verträumten Meereslandschaft und laden den Betrachter ein, über die Geheimnisse nachzudenken, die unter der Meeresoberfläche liegen. Auch wenn das Gemälde nicht gerahmt ist, versprechen seine ätherische Schönheit und der Hauch einer Erzählung vom Roten Meer, jeden Raum in ein Heiligtum des zeitgenössischen Surrealismus und der fantasievollen Flucht zu verwandeln.




Selena Sashina (Elena Podust) ist eine ukrainische Gegenwartskünstlerin, deren Werke sich in Privatsammlungen in den USA, Frankreich, Belgien, Japan und der Ukraine befinden. Sie begann bereits in ihrer frühen Kindheit zu zeichnen und absolvierte ein Kunststudium. Seit 2011 ist die künstlerische Praxis ihr Hauptberuf und der Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens. Ihr künstlerischer Weg begann mit impressionistischer Malerei und erweiterte sich später um Experimente mit abstraktem Surrealismus und neurografischen Techniken. Durch diese Praktiken erforschte sie Wahrnehmung, innere Zustände und die Sprache des Unterbewusstseins. Im Laufe der Zeit entwickelte sich diese Forschung auf natürliche Weise zu einer symbolischeren und mythologisch geprägten Bildsprache, in der emotionale Zustände, intuitive Strukturen und archetypische Bilder zusammenfließen. Ihr Werk wurzelt im surrealen und symbolischen Denken und zeichnet sich durch eine vielschichtige Bildsprache und eine hohe Dichte an bedeutungsvollen Details aus. Diese Elemente laden zum Verweilen und zur Kontemplation ein und führen den Betrachter in einen meditativen, introspektiven Zustand, in dem persönliche Assoziationen und innere Projektionen Teil des Kunstwerks selbst werden. In ihrem aktuellen Werk erforscht Selena Sashina mythologische und rituelle Bildsprache anhand der Frau als zentralem Bedeutungsträger. Weibliche Präsenz erscheint nicht als Objekt der Begierde, sondern als Trägerin von Erinnerung, Transformation und heiliger Spannung. Mythologische Wesen, archetypische Symbole und ethnisch inspirierte Formen umgeben diese Figur und treten als Ausdruck des Unterbewusstseins und des kollektiven Gedächtnisses in Erscheinung, nicht als narrative Illustration. Sinnlichkeit ist in ihren Werken eher ein Zustand als eine Handlung – eine Pause vor der Bewegung, ein Moment der Initiation, eine stille Schwelle zwischen innerer und äußerer Welt. Die Künstlerin arbeitet mit digitalen Medien, Aquarell und Mischtechniken und behandelt das Material als Sprache und nicht als Begrenzung. So kann sich derselbe konzeptuelle Kern in verschiedenen visuellen Formen entfalten. Selena Sashinas künstlerische Praxis lädt den Betrachter nicht nur zum Betrachten ein, sondern auch in einen Raum stiller Konzentration, in dem Mythos, Körper und Fantasie zu einer kontemplativen Erfahrung verschmelzen.
