| Erstellungsjahr | 2025 |
|---|---|
| Maße | 17 B × 28 H × 0.1 T cm |
| Arten von Kunst | graphik |
| Stil | symbolismus |
| Genre | mythologische genre |
| Materialien | Gravüre, Papier |
| Verpackungsart | Rohr |
Dieser Linolschnitt symbolisiert den ewigen Kreislauf von Wandlung und Erneuerung durch das Bild des Phönix, der aus seiner Asche aufersteht. Die Farbverläufe von Dunkelbraun zu Goldorange spiegeln den Übergang von Zerstörung zu Wiedergeburt wider – vom Feuer zum Licht. Die Komposition fängt den Moment des Erwachens ein, in dem die Vergangenheit sich auflöst und neuer Kraft und neuem Leben Platz macht. Auflage: II–4/5 Technik: Handgedruckter Linolschnitt


Ich wurde in der kleinen Stadt Veselye in der Region Saporischschja geboren. Meine bewusste Kindheit verbrachte ich in einem Dorf, wo der Anblick endloser Felder, Haustiere und ukrainischer Hütten lebendige Eindrücke in meiner Erinnerung hinterließ. Diese Zeit war voller Kindheitsabenteuer und Entdeckungen. Da meine Eltern malten, wurden ihre Werke zu meiner ersten Inspiration in der Welt der Kunst. Schon damals interessierte mich die Darstellung von Menschen und Tieren auf Papier. Eines meiner ersten „Vorbilder“ war ein Nachbar, der zu uns nach Hause kam, um Verwandte anzurufen. Dank meiner Eltern zogen mein Bruder und ich in die Hauptstadt der Ukraine – Kiew. Hier begann meine Jugend. In der Schule lernte ich eine Kunstlehrerin kennen, Larisa Petrovna Zhukova, bei der ich später Kurse belegte. Zu dieser Zeit erwarb ich hochwertige Aquarellfarben und Papier. Durch verschiedene Bücher lernte ich die Werke weltweiter Künstler kennen. Zwei Aktivitäten lagen mir besonders am Herzen – das Zeichnen und das Kochen. Ich entschied mich für Letzteres und besuchte das College für Lebensmittelindustrie. Doch auch nach meinem Abschluss und dem Beginn meiner Arbeit in diesem Bereich blieb die Kunst ein wichtiger Teil meines Lebens, wenn auch als Hobby. Später wurde mir klar, dass mir das nicht reichte, und ich beschloss, mein Studium im Atelier von Oleksandr Zastenchenko fortzusetzen, wo ich die Grundlagen des akademischen Zeichnens und die Feinheiten der Aquarelltechnik erlernte. Später besuchte ich die Nationale Akademie der Schönen Künste und Architektur, wo ich ein Jahr studierte, entschied mich jedoch aus persönlichen Gründen, das Studium zu beenden und mich auf eigene Faust auf den Weg zu machen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, selbstständig meinen eigenen kreativen Weg zu finden, mit Techniken zu experimentieren und mich weiterzuentwickeln.
